- 176 Mio. Einwohner!
- 50 Mio. leben unter der Armutsgrenze!
- 500.000 Einwohner in nur EINER
Favela (bras. Wort für Elendsviertel), in Rio! (viel mehr in der Peripherie)
- 38.000 Tote durch Schusswaffen in Brasilien, das ist
mehr als im Irakkrieg oder im Kosovo!
- 8% der Mordfälle werden aufgedeckt, in der Favela
liegt die Quote bei 1%!
- Von 63 Mio. Minderjährigen sind ca. 36 Mio. bedürftig!
Davon 427.000 in staatlichen Institutionen!
- Nur 8,6 % der Kinder sind sozialversichert!
- Mindestens 500.000 junge Mädchen prostituieren sich,
auch hier hat Brasilien einen traurigen 2. Platz auf der Weltrangliste
der Kinderprostitution!!!
- Gefängnisse, die für 350 Insassen gebaut wurden,
sind mit 1.400 Menschen völlig überfüllt!
- 6.672 Menschen wurden in den letzten 10 Jahren allein
in São Paulo durch die Polizei getötet!
Kaum einer dieser Morde wurde durch die Gerichte geahndet!!!
- Von Januar bis Juni 2006 gab es 580 Tote durch die Polizei in Rio, in Sao Paulo 290 (IBASE Institut für Forschung in Brasilien). Seit dem 31.01.07 wurden in Rio 885 (Stand vom 11. Mai 2007) Menschen getötet www.riobodycount.com.br
- Experten schätzen, dass sich die Situation jedes Jahr um ca. 10 % Prozent verschilmmert ... Es gibt immer neue Drogen, mit denen die Jungen, welche als Drogenkuriere eingesetzt werden, weil sie noch straffrei ausgehen, gefügig gemacht werden.
- Von 4.700 Hochschulprofessoren in São Paulo sind 5 Schwarze!!! Der Rassimus macht sich überall bemerkbar, wir möchten mit den Kindern an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten!
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Favela
in Brasilien |
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Das
sind alles nur geschätzte Werte, bedenken muss man
bei diesen Statistiken immer, dass 'nicht existente' Menschen auch als Tote
nicht existieren, nicht arm sein können und auch nicht die Möglichkeit
haben, aus ihrem Umfeld herauszukommen. Die meisten Bewohner einer Favela
haben keine Papiere, keine offizielle Indentität, keine Ansprüche,
keine Rechte!
Wir möchten diesen Menschen helfen!
Kein Mensch darf einen höheren Wert haben als ein anderer!!!
Wir müssen zusammen gegen den subtilen, jederzeit existenten Rassimus vorgehen und Bildung schaffen. Unsere Favela ist klein und somit ein guter Ort dafür, mit der Umsetzung anzufangen.
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